BKH Züchter

süße Tollpatsche

Egal ob jung oder alt - die wichtigsten Katzenkrankheiten und ihre Symptome: 

 

Wie bei uns Menschen gibt es auch bei Katzen viele Krankheiten. Woran diese erkannt werden können und welche Folgen diese Krankheiten haben können werde ich Ihnen in Form eines kurzen Überblick erläutern, sodass Sie bei einem Auftreten dieser richtig agieren könnten, dennoch einen Gang zum Tierarzt vornehmen sollten. Fangen wir erst einmal mit möglichen Erbkrankheit an. Mit den Krankheiten, die einen Katze bedingt vererbt bekommt und die unabhängig vom Verhalten des Besitzers ausgeprägt wird, sich aber im Verlauf abhängig vom Verhalten des Besitzers verändern lässt. Zwar existieren bei BKH Katzen kaum rassetypische Erbkrankheiten, dennoch eine hier nennenswerte. Durch erkrankte Eltern kann das brachycephale Syndrom

auch bei BKH Katzen auftreten. Der damit verkürzte Schädel ruft Atemnot und damit laute Atemgeräusche auch in den Ruhephasen hervor. Das Atmen durch die Luftwege wird behindert und es kann zu lebensgefährlichen Situationen kommen. Durch chirurgische Eingriffe können diese Symptome allerdings vermindert werden.

Nun die nicht vererbten Krankheiten, dessen Wahrscheinlichkeit des Auftretens vom Katzentyp abhängt (im Sinne von Hauskatze und Freigänger). Der Katzenschnupfen gegen den einige Impfungen empfohlen werden, tritt mit einigen variablen Symptomen auf. Zu diesen zählen Husten, Atemnot, Fieber, tränende oder eiternde Augen, weniger Appetit und eine laufende Nase. Damit sind nicht nur die Schleimhäute, sondern auch die Atemwege, Lungenflügel, Lymphknoten und Augen betroffen. Breitet sich der Erreger auf den ganzen Körper aus, so endet der Infekt meistens tödlich. Um das alles zu verhindern lassen wir die Kitten in der achten und in der zwölften gegen den Erreger des Katzenschnupfens impfen. Sind die kleinen Britenbärchen in ihr neues Zuhause eingezogen benötigen sie zum Schutz noch weitere Impfungen in der fünfzehnten Woche und nach fünfzehn Monaten, sowie jährliche Nachimpfungen. Entdecken Sie dennoch Anzeichen, genannten Symptome sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen um im Notfall das Leben ihres kleinen Kätzchens zu retten. Die Katzenseuche, auch Panleukopenie genannt, ist sehr tückisch. Die Viren die sich in Körperflüssigkeiten und damit allen Ausscheidungen befinden, können dort ohne Wirt bis zu einem Jahr überleben und übertragen lassen. Ist die Katze mit diesen Viren infiziert folgt erst einmal eine zwei bis zehn tägige Inkubationszeit. Die folgenden Symptome sind Fieber bis zu 40°C, welches kurzzeitig sinkt und dann rapide ansteigt. Die Katze kann nicht nur am Fieber, sondern auch häufig an einer Schockreaktion sterben. Ist sie einmal infiziert und die Symptome treten auf stirbt sie meistens. Um das Auftreten der Symptome zu verhindern wird die Katze in der achten und in der zwölften Woche gegen Katzenseuche geimpft. Das Katzenaids, welches durch das Feline Immunodeficiency Virus, auch FIV genannt, über das Blut übertragen wird, stellt für Menschen keine Gefahr dar und greift, wie HIV beim Menschen das Immunsystem der Katze an, sodass diese für andere Krankheiten anfälliger wird. Das Immunsystem ist hilflos gegen die Viren und Bakterien und die Lymphknoten werden vom Virus befallen. Im Blut befinden sich immer weniger weiße Blutkörperchen. Durch den Überträgerstoff Blut sind selten Wohnungskatzen und häufig Freigänger befallen. Treten Symptome, wie häufige Krankheiten auf, sollten Sie unbedingt zum Tierarzt. Zwar kann die Katze nicht von Katzenaids geheilt werden, dennoch kann mithilfe von Medikamenten ein langes beschwerdefreies Leben ermöglicht werden. Je früher die Behandlung der Krankheit startet und damit je früher man die Krankheit erkennt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Therapie anschlägt. Letztendlich sollte die Katze durch die fortschreitende Krankheit eingeschläfert werden. Leider gibt es noch keinen Impfstoff gegen FIV bzw. keinen Impfstoff gegen die Virenstämme, die bei uns existieren. Tollwut dagegen infiziert Mensch und Katze und wird durch einen Virus übertragen. Ist die Katze infiziert stirbt sie. Durch Kämpfe unter Tieren wird der Erreger weitergeben. Es beginnt das erste Stadium, das Vorläuferstadium, auch Prodromalstadium genannt. Die Katze ist entweder sehr reizbar oder sehr zutraulich und kann schon leichtes Fieber haben. Nach ungefähr 24 Stunden beginnt das zweiten Stadium, das Exzitationsstadium (Erregungsstadium) in dem die Katze aggressiver wird, der Speichelfluss angetrieben wird, sie zittert und in der Bewegung gestört wird. Zum Schluss nach etwa zwei bis vier Tagen treten Lähmungserscheinungen und Schüttelkrämpfe auf. Die Katze ist nicht so aggressiv, wie im vorherigen Stadium und besitzt weniger Kontrolle über ihren Körper. Nach ungefähr ein bis vier Tagen stirbt die Katze. Da Tollwut auch auf Menschen übertragbar ist sollten Sie sich nicht beißen und/oder kratzen lassen. Ist dies dennoch geschehen muss direkt eine Therapie in Form einer Aktivimpfung durchgeführt werden, da sie sonst nach zu langer Wartezeit nicht anschlägt. Sie können Ihre Katze gegen Tollwut impfen, sollten dies allerdings unbedingt tun, wenn Sie sie im Freien rumlaufen lassen oder/und oft verreisen. Damit spielen die Impfungen für die Katzen, besonders Freigänger eine wichtige Rolle und sollten ernster genommen werden als sie auf den ersten Blick scheinen.